Carnevals-Club Haimbach 1961 e.V.

Ihr Slogan

Westendmarshall Werner der XXIV. von Hut und Kapp

Eine spannende Inthronisierung erwartete die Besucher am Samstagabend im Vereinsheim des Carnevals-Club Haimbach. Nach einer Geiselnahme undeiner fiesen Erpressung wendete sich alles zum Guten und es wurde klar, im Westend regiert in der Kampagne 2017/2018 eine echte Narrenkappe:Westendmarshall Werner XXIV. von Hut und Kapp (Werner Schräder) mit seiner Westernlady Barbara (Barbara Dimmerling).

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Die Zuschauer bekamen folgende Geschichte zu sehen: Kaum war Ex-Westendmarshall Sebastian XIII. von der närrischen Trompete verabschiedet, brach in Haimbach eine neue Zeit an, eine Zeit zwischen Tag und Nacht. Das beschauliche Dorf verwandelte sich in den Wilden Westen. Drei Cowboys nutzen die „Kopflose“ Zeit, um den „Saloon“ in der Eichhornstraße zu stürmen. Bei dem Überfall nahmen die Gesetzlosen die Frau des ersten Vorsitzenden Ulrike Lengsfeld zur Geisel. Hinter der Heimsuchung steckte ein perfider Plan. Die Cowboys forderten den ersten Vorsitzenden Uwe Lengsfeld auf, künftig keinen neuen Marshall mehr ins Amt zu heben, damit die Gesetzlosen in Haimbach herrschen können. Die Stille im Haimbacher „Saloon“ war sichtlich spürbar. Sollte es wirklich der letzte Marshall im Westend gewesen sein? Als die Spannung ihren Höhepunkt erreichte, stürmte ein Mann in blauer Uniform mit seinen Gardisten den „Saloon“, sie nahmen die Gesetzlosen fest und befreiten die Geisel. In diesem Moment war den Gästen klar, wer in der Kampagne 2017/18 in Haimbach regieren wird, denn Westendmarshall Werner XXIV. von Hut und Kapp ist beim CCH kein Unbekannter.

Westendmarshall Werner Schräder ist ein Urgestein der Haimbacher Fastnacht und seit 30 Jahren beim CCH aktiv. Alles begann mit einem Hut, den er bei seiner ersten Büttenrede 1987 trug. Anschließend hat ihn der damalige Vorsitzende Herbert Happ in den Elferrat aufgenommen, seit dem trägt er die Haimbacher Narrenkappe. Schräder begeistert beim CCH schon viele Jahre mit seinen Büttenreden. Im bürgerlichen Leben arbeitet er als Vorstand und Mitarbeiter bei dem Verein „Die Brücke“ (Verein für psychisch kranke Menschen). An seiner Seite steht in dieser Kampagne Westendlady Barbara (Barbara Dimmerling). Sie hat eine noch viel längere karnevalistische Laufbahn als ihr Mann Werner, denn sie begleitete schon als Kind mit ihrem Großvater die Fuldaer Prinzen. Seit vielen Jahren ist sie nun schon bei den CCH-Westernladys aktiv. Begleitet werden die beiden von Westendmarshall Tanzmariechen und Tochter Antonia (Antonia Dimmerling). Sie hat den Gardetanz beim CCH von der Pike auf gelernt. Die Marshallmannschaft wird komplettiert durch die beiden Adjutanten Silvia Svoboda und Jürgen Knarr. Als fester Bestandteil ergänzt selbstverständlich auch Ordonanzoffizier Richard Harrington wieder die Mannschaft.